Japanische Zeit


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In Japan spielen Tiere sowohl in der buddhistischen- als auch in der shintoistischen Religion eine große Rolle. Teilweise werden sie als Boten von Gottheiten verehrt oder aber Götter selber nehmen ihre Gestallt an.


Diese Verehrung geht nicht immer mit positiven Gefühlen einher. Da Tieren, die mit Gottheiten in Verbindung stehen magische Fähigkeiten nachgesagt werden, die diese nicht immer zum Wohle der Menschen nutzen, sondern sie auch oft für allerhand Schabernack gegen selbige einsetzen, paart sich der Respekt vor den Tieren mit einer gehörigen Portion Furcht.

Drachen und Schlangen


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Die mächtigsten Tiere sind die Drachen, sie beherrschen neben den Winden alle Elemente, die mit dem Wasser zu tun haben.

 
Sie kombinieren schon rein äußerlich die Stärke vieler Tiere: die Schuppen von Fischen und Schlangen, die Klauen und Flügel von Vögeln, die Zähne und Pranken von Tigern, und einiges mehr. Einige Drachen tragen einen magischen Edelstein, der Ebbe und Flut beeinflussen können soll, ähnlich dem Wunscherfüllungsjuwel der Bodhisattvas.


Manche Drachen können auch menschliche Gestallt annehmen. Es geht die Sage, dass einst ein göttlicher Vorfahre des Tenno den Drachenpalast tief unten im Meer aufsuchte und sich in die Tochter des Drachenkönigs verliebte. Er nahm sie mit auf die Erde, jedoch stand die Ehe unter keinem glücklichen Stern. Als sie ihr erstes gemeinsames Kind gebar, sah ihr Ehemann sie in ihrer wahren Gestallt als Drache und so trennte er sich wieder von ihr. Die Drachendame ging zurück ins Meer und das Kind blieb auf der Erde. Dieses Kind war der erste menschliche Tenno, Jimmu. So zählen zu Jimmus Ahnen nicht nur Amaterasu (die Sonnengöttin), sondern auch der Drachengott.


Im Unterschied zu den chinesischen Drachen, die mit fünf Zehen dargestellt werden, haben japanische Drachen  drei Zehen.

Er ist ebenfalls ein bevorzugtes Tier der zwölf Tierkreiszeichen.

Im Chinesischen beherrschen die Drachen die vier Himmelsrichtungen es gibt eine andere Geschichte, wo nur der Osten von einem blauen Drachen beherrscht wird.


Auch im Buddhismus ist der Drachen als Gottheit anerkannt. Die Geschichte von der Erleuchtung einer Tochter des Drachenkönigs wird oft als Beispiel zitiert, dass auch Frauen die Buddhaschaf erlangen können. Die buddhistischen Drachen gehen auf die Nagas im indischen Pantheon zurück.

Schlangen und Drachen werden oft gleichermaßen dargestellt. Das heißt, dass zum Beispiel in einigen Geschichten Susanowa eine achtköpfige Schlange besiegt ,die dann aber als achtköpfiger Drache abgebildet ist. Dies mag damit zusammenhängen, das Schlangen auch als Boten von Drachen gelten oder aber, nach einer chinesischen Lehre, Drachen als Schlangen auf die Welt kommen und dann eine Verwandlung hin zum Drachen durch machen.


Auf Grund ihrer Verbindung zu dem Element Wasser, werden viele Brunnen am Eingang von Tempeln und Schreinen mit Drachen oder Schlangen verziert. Dies trägt dazu bei, dass Drachen zwar gefährlich sind, aber durchaus ein positives Image haben.

 
Negativ fallen Schlangen nur dahingehend auf, dass sie als Abbild der Eifersucht gelten. So wird zum Beispiel gesagt, dass Frauen, die zum Zeitpunkt ihres Todes Eifersüchtig sind, als Schlange wieder geboren werden.


Füchse und Tanuki

Die größten Verwandlungskünstler unter den japanischen Fabelwesen sind die Füchse (Kitsune) und die Tanuki.
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Füchse können sich jederzeit in Menschen verwandeln, wobei sie bevorzugt die Gestallt von schönen Frauen annehmen. Sie können aber auch in den menschlichen Geist fahren und diesen mit Besessenheit beschlagen.


Mit der Verwandlung eines Fuchses, geht angeblich ein goldenes oder orangefarbenes Leuchten  einher, tauchte dies dann in Wäldern oder Sumpfgebieten auf, führte es in alter Zeit oft Reisende in die Irre. Dieses Leuchten nannte man kitsune-bi, Fuchsfeuer. Füchse erlangen erst wenn sie älter sind die Fähigkeit sich zu verwandeln.

In der Religion stehen Füchse in engem Kontakt zur Göttin Inari (Reisgottheit), sie bewachen die Schreine Inari´s auch verwandelt sich Inari gerne in einen Fuchs, wenn sie nicht als junge Frau auftritt. In den Ursprungslegenden, taucht in diesem Zusammenhang noch die Gestallt eines alten Mannes auf und es ist noch unklar, wann und warum der Fuchsglaube und der Reisgott zusammen schmolzen.

Im Gegensatz zu dem eleganten, schlauen und heimtückisch vorgehenden Fuchs hat der Tanuki ehr einen draufgängerischen und derben Charakter. Trotzdem sind sie ehr gutmütig anzusehen.


Verbreitet in Japan sind Überlebens große Tanuki Figuren vor Restaurants oder Geschäften, sie haben eine Sakeflasche in der einen Hand, mit der sie zum mit trinken animieren wollen und in der anderen Hand haben sie einen mysteriösen Zettel. Dabei handelt es sich um einen Schuldschein, den der Tanuki im Austausch gegen Sake ausstellt, allerdings bezahlt er seine Schuld nie.

Meistens trifft man auf männliche Tanuki (es gibt auch weibliche, aber sie sind nicht so oft anzutreffen), ein besonderes Glückssymbol sind ihre übergroßen Hoden, die sie auch als Schlagwaffe einsetzten, wenn sie wütend sind.


Tanuki gelten als Vagabunden und Reisende, was man an ihrem Strohhut erkennen kann, den sie tragen.


Vernimmt man in der Nacht unerklärliches Getrommel, so ist das höchst wahrscheinlich tanuki-bayashi, die Tanuki- Begleitung. Ein Tanuki schlägt dann auf seinen großen Bauch oder Hoden. 

Füchse und Tanuki können sich mittels eines Blattes, was sie in der Hand halten  verwandeln, trifft man also auf Menschen, die sich eigenartig verhalten und haben diese ein Blatt an sich, so sind es wahrscheinlich Tanuki oder Füchse.

Zoologischer Hinweis: Tanuki sind in Japan weit verbreitet, sie werden oft als Dachs bezeichnet, haben aber nichts mit den europäischen Dachsen gemeinsam und gehören auch ehr zur Familie des Hundes.

 

Affen


Die einzige in Japan vorkommende Affenart, der Nihon-zaru (Japan Makak) fungiert als Götterbote, und kommt auch in vielen japanisch Märchen vor. Er hat ein rotes Gesicht, rote Hinterbacken und ein dichtes langes Fell.


In Japan wird der Affe wegen seiner Ähnlichkeit zum Menschen oft als Karikatur des Menschen benutzt. Gerade in der Edo-Zeit erfreuten sich Schausteller, die mit verkleideten Affen auftraten einer hohen Beliebtheit. Wegen der Clownerien und der offensichtlichen Hinterlistigkeiten kommt der Affe in vielen Redewendungen und Geschichten vor.

Eine bekannte Darstellung des Affen sind die „Drei Affen“, die „nicht sehen“, „nicht hören“ und „nicht sprechen“ . Dieses Motiv gibt es in vielen Kulturen, aber auf Alt-Japanisch heißen diese Worte: mizaru, kikazaru, iwazaru, wobei die Endung – zaru sowohl Affe heißt, als auch eine Form der Verneinnung ist.


Außerdem wurden Affen eine positive gesundheitliche Ausstrahlung auf Pferden nachgesagt und so wurden Affen und Pferde oft gemeinsam in Ställen untergebracht. Pferde waren beliebt Opfergaben.

 

Weitere Fabeltiere:


Katzen

maneki neko die Winke Katze, gilt als magisch begabt und kommt in den Farben Weiß und dreifarbig vor.

Mit ihrer Rechten Pfote soll sie Geld heran winken und mit der linken Gäste und Glück. Weshalb sie auch oft vor japanischen Restaurants zu sehen ist.


Ein Variante, die beide Pfoten hebt ist besonders als Glücksbringer vor Prüfungen beliebt.

Schildkröten und Kraniche

Kamê und tsuru werden auch in China als Symbol für ein langes Leben verehrt und haben so den Einzug in den japanischen Glauben gefunden. Sie zieren Schreine, Tempel und Glücksbringer. Auch als Neujahrsmotiv werden sie gerne verwandt.

Hase

Die Japaner sehen im Vollmond kein Gesicht, sondern einen Hasen, der mit einem Schlegel Reis stampft. So wird der Hase im Zusammenhang mit dem Mond verehrt.

Wels   


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(Ein Fisch)

Dem Namazu-Gott wird nachgesagt, dass er Erdbeben auslöst und so für Zerstörung steht.

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