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Seijin no Hi oder auch Tag der Erwachsenen


Entstanden ist dieser Feiertag aus einer alten Shinto Zeremonie "gempuku",die das erste Mal im 7 Jahrhundert erwähnt wurde. Während dieser Zeremonie wurden junge Samuraikrieger im Alter von ca.15 Jahren in den Kreis der Männer aufgenommen und legten ihren Jungennamen ab um ihren Erwachsenennamen zu bekamen, den sie bis zu ihrem Tod behielten.
Sie durften  nun die Haartracht eines Samurai tragen. Das Vorderhaar wurde geschoren, und das Hinter- und Schläfenhaar musste er lang wachsen lassen, mit einem Bindfaden aus weißem Papier wurde es zusammengehalten, mit Pomade getränkt und bügelförmig über den Scheitel gezogen. Dies wurde als Zopf  "mage" bezeichnet.

Auch für die jungen Mädchen stammt das Ritual "mogi" (ein Kleid anziehen) der heutigen Zeremonie, aus der damaligen Zeit. Denn sobald sie das 16. Lebensjahr erreicht hatten, bekamen sie einen speziellen Kimono (furisode), der sie als junge unverheiratete Frau kennzeichnete in einigen Regionen wurden ihre Zähne geschwärzt und die Augenbrauen rasiert.

Bis ins 19.Jahrhundert wurden diese Zeremonien oder die abgewandelte Form “kanrei“ der Adelskreise abgehalten.

1948 schließlich erklärte man den 15. Januar eines jeden Jahres als nationalen Feiertag. An dem die jungen Erwachsenen, die im Jahr zuvor, ab dem 2. April bis zum 1. April des aktuellen Jahrs das 20. Lebensjahr vollendet hatten ihre Einführung ins Erwachsenenleben feierten. Seit 2000 wird immer am zweiten Montag im Januar dieses Fest gefeiert.

Zu diesem Anlass werden in vielen Gemeinden in Japan feierliche Zeremonie seijin shiki  abgehalten und die Jugendlichen werden über ihre Rechte und Pflichten als Erwachsene aufgeklärt, danach werden kleine Geschenke verteilt und um die langen Reden etwas schmackhafter zu gestalten wird nach dem offiziellen Teil ausgelassen gefeiert.


 

Genauso werden Schreine aufgesucht, die spezielle Zeremonien für diesen wichtigen Tag abhalten. So soll z.B. die Übung des Bogenschießens zeigen, dass das Erwachsensein eine ständige Herausforderung ist und viel Selbstkontrolle und Beherrschung verlangt. 

Die jungen Frauen legen für diesen Tag einen furisode  Kimono an und lassen ihre Haare in einer traditionellen Form frisieren.
Neben der Hochzeit und einigen wenigen anderen Anlässen ist dieser Tag oft der einzige Anlass, wo noch ein Kimono getragen wird. Weswegen die jungen Frauen oft Hilfe beim Anlegen des Kimono benötigen und finden diese bei einem
Kimono kitsuke

Nicht selten wird dieser Kimono geliehen, da die Anschaffung eines Neuen durchaus den Wert eines Kleinwagen erreichen kann. Die jungen Männer kommen da mit einem dunklen Anzug, den sie vorwiegend tragen etwas billiger bei weg. Einige aber tragen auch einen traditionellen dunkelblauen Kimono.

 
 

 

 
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