Japanische Zeit


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Japanische Weisheiten: Liebe und Ehe

   
 


 

 

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Kanjierklärung
Liebe Ehe
Die menschlichen Gefühle zeigen sich am tiefsten in der Liebe.
 
Mag einer in tausend Dingen noch so hervorragen -
wenn er die Liebe missachtet, so ist es traurig um ihn bestellt,
und er gleicht einem kostbaren Becher ohne Boden.
 
Liebe: mit dem Geist verhält es sich ebenso,
die klügsten erkennen ihre eigenen Fehler nicht klar.
 
Durch geliebte Menschen wird man gefesselt.
 
Die Liebe unterscheidet nicht
zwischen hoch und niedrig.
 
Geliebt werden ist ein Verhängnis.
 
Nicht die Liebe ist es, die den Menschen irreführt,
er führt sich selbst irre.
 
Den Liebesmittler mag man lieber als die Eltern.
 
Liebe zwischen Vetter und Base schmeckt wie Ente.
 
Auf zu große Zuneigung folgt hundertfache Abneigung.
 
Liebesneid und Futterneid sind furchtbar.
 
Die Liebe ist ein Schurke.
 
Noch nach drei Jahren kann die Liebe erkalten.
 
In den Monaten des Frühlings dreimal, des Sommers sechsmal,
des Herbstes einmal, des Winters nicht.
 
Liebe liegt außerhalb der Überlegung.
 
Für die Liebe eignet sich an besten eine reife Frau.
 
Manche Zuneigungen leuchten ein,
andere erscheinen sonderbar.
  
Eifersucht ist das Herz der Liebe.

Armut macht zum Dieb, Liebe zum Dichter.

Spuck nicht auf deinen Mann zurück.

Ehegatten haben Freud und Leid gemeinsam.

 
Mann und Frau verbinden sich für zwei Welten.
 
Die sich gleichen werden ein Paar.
 
Wenn der Mann krank ist, verfällt das Haus,
wenn die Frau krank ist, die Liebe.
 
Um einen Ehestreit schert sich kein Hund.
 
Die Frau ist der Schatz des Hauses.
 
Seiner Frau und gekochten Reis wird man nicht satt.
 
Frauen und Zimmermatten sind am besten solange sie neu sind.
 
Ein böses Weib ist wie eine Missernte für sechzig Jahre.
 
Eine Frau, die nach drei Jahren keine Kinder hat,
verlässt der Mann.
 
Der schlechten Welt Adieu sagen und
im Paradies auf einer Lotos Blüte sitzen,
so träumt, wer liebt.
 
Aus einer schlechten Verbindung 
kann man sich schlecht lösen.

Einmal ist für immer.

Des Menschen Herz verblasst so schnell,
als wäre es mit Blumensaft gefärbt.

Begrenzt ist das Leben, 
doch unerschöpflich die Liebe.

Das Zusammentreffen ist der Trennung Anfang.
 
Das Herz ist ein kristallener Tempel;
einmal zerbrochen kann es nie wieder zusammengefügt werden.
 
Beim Betrachten der Natur werden die Gefühle geboren.

 

1.Dummheit und Weisheit
Der Anfang
2. Einsicht und Lernen 
Izanagi und Izanami
3. Eltern und Kinder
Izanagi in der Unterwelt 
4.Freunde und Feinde
Amaterasu und Susanowa
5.Leben und Tod
Susanowa und der achtköpfige Drache
6.Leid und Freud
 
7.Mann und Frau
 
8.Reden und Schweigen
 
9.Reichtum und Armut
 
10.Schein und Wirklichkeit
 
11.Schwäche und Vergänglichkeit
 
12.Sieg und Niederlage
 
13.Tugend und Laster
 
14.Liebe und Ehe
 
 

 

 


 
 
 

 
 

 

 
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